Hommage an Loriot

Man traut sich es gar nicht mehr zu sagen: es war wieder mal ein neues StuFu an der Uni Erfurt (Karikatur, Bildsatire und Bildwitz: Geschichte des bildnerischen Humors vom Mittelalter bis heute >>) , das so ein kreatives Feuerwerk in mir entfacht hat. Dafür danke ich meiner lieben Englisch-Kollegin Beate W. an dieser Stelle auf das herzlichste. Wir haben uns zufällig vor den Mitarbeitergebäude 2 getroffen, und ich hatte ihr mein Leid geklagt, dass mir kein schönes Projekt zum Thema einfalle, und da meinte sie: Mach doch was zu Loriot! Was für eine schöne Idee! Loriot war das ganze Glück meiner Kindheit, wenn ich Mittagsschlaf machen sollte, nahm ich mir aus dem Regal den "Grossen Ratgeber". Keine Sendung des großen Humoristen habe ich seither verpaßt, keinen Film. Und wenn es das ewige Leben gibt, dann in unseren Herzen, wo Loriot für mich immer fortleben wird...

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Welche Sprache ist das eigentlich? (Maria S.)

Der Text oben auf dieser Website, das wollte einst eine Studentin von mir wissen, in welcher Sprache das sei. Das ist ganz leicht beantwortet, es handelt sich um einen italienischen Text, den ein gewisser Dante Aligheri (1265- 1321) in den letzten 14 Jahren seines Lebens schrieb. Und das obige Zitat stammt aus dem Inferno III, 9 (Das Höllentor) und heißt auf Deutsch: Ihr, die ihr eintretet, lasst alle Hoffnung fahren...
Und wie Dante auf die Idee zu dieser Geschichte gekommen ist, das kann man hier >> lesen!

26.09.2011









Ost-West-Erfahrungen - ausnahmsweise etwas Lektüre

Mitgegangen - mitgefangen! Die Geschichte von West-Frauen, die mehr oder minder freiwillig ihren Gatten in den Osten folgten, und wie sie das erlebten, das sollte eigentlich mal ein Buch von mir werden. Ich fürchte, 20 Jahre nach der Wende ist es obsolet. Wenn jemand nach der Lektüre meint, mich ermutigen zu wollen, weiterzumachen, oder einen Verlag kennt, den das interessieren würde: nur zu!
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Jetzt wird getwittert


zwischen punk und informel - überlegungen zu einem neuen Piktorialismus

Die Fotografie war zur Malerei stets ein konkurrierendes Medium und wurde von den Vertretern der letztgenannten von Anbeginn an zutiefst mißtrauisch beobachtet. Aber auch die Fotografen sahen dieses Konkurrenzverhältnis und versuchten auf unterschiedliche Weise darauf zu reagieren. Da wären als frühe vertreter die Piktoralisten um Edward Steichen zu nennen, die tatsächlich die Kunst mit den Mitteln der Fotografie nachzuahmen versuchten. Und so schuf Steichen Fotografien, die stark an Böcklins "Toteninsel" erinnern. Insgesamt ist eine starke Affinität des Fotografen zum Symbolismus anzusehen. Sehen wir einmal davon ab, dass es spätestens im 20. Jahrhundert zum selbstverständlichen Mittel des Malers gehört, sich des Fotos - und sei es als Gedächtnisstütze - zu bedienen, so gibt es fortan spannende Wechselspiele zwischen Malerei und Fotografie: Jeff Wall und Cindy Sherman zitieren in ihren Fotografien immer wieder Werke aus der Kunstgeschichte: Wall bevorzugt Manet und Sherman unterschiedliche.
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Von Straßenansichten, undichten Stellen und den Abgründen der Provinz

wikiLeaks: blut und ehre

Dass es Abgründe hinter (verpixelten) Fassaden gibt,das war ja schon zu erwarten. Bei meiner letzten Wikileaks-Recherche traf ich auf eine neue Rubrik: bl* and h*-database
Dahinter verstecken sich Nazi-Chats, an die WikiLeaks - wie auch immer - herangekommen ist.
Das ganze ist gruselig: manchmal hat man das Gefühl, ganz "normalen" Chats beizuwohnen, mit allem, was dazugehört: smileys, die bekannten Abkürzungen. Es sind auch viele Sprachen vertreten, was das trügerische Gefühl von Internationalität verstärkt.
Wären da nicht so Ausdrücke wie "hail", "comrade", "kriegsflagge", "skinhead" und natürlich das ganze fragwürdige Zahlenspiel ...
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4.7. 2011







da der computer ja nicht mehr aus der Kunst wegzudenken ist, zum Beispiel wenn man mal schnell wissen will: wie sieht die Venus von Botticelli aus? Wo liegt eigentlich Créteil? Und: was gibt es neues von Wikileaks? ist er halt ständiger Begleiter beim Arbeiten. Schön, wenn man dabei auch noch zum Chatten kommt. (Wenn man nicht gerade diese Homepage einpflegt, wie heute geschehen - liebe Grüße an Frank :D )

danke, thomas

dass lehrer sich von ihren schülern etwas abgucken, passiert öfter, nur geben die wenigsten es zu (umgekehrter Guttenberg-Effekt). Dieser Arroganz der Macht möchte ich nicht folgen, sondern ich gebe ganz offen zu, dass ich als alter Web-Hase mit 12 Jahren Erfahrung die Informations-Architektur deiner Seite: www.baitcasters-erfurt.de (so sei auch mal Werbung für deine Seite gemacht, ich bin auf die Nachrichten von google-analytics gespannt ;)) so überzeugend und genial finde, dass ich mir da einiges abgeguckt habe...

ohne worte ein beitrag zum nachdenken


26.06.2011

eine neue rubrik: experimentelle fotografie...

... ist schon da, und heute ist sie endlich auch mit ersten Inhalten gefüllt! Thema: Abstrakte Motive in der Fotografie!

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23.06.2011

ein grafikprogramm verändert mein leben

Es war vieles, was mich an dieser Seite gestört hat. Das meiste mag der geneigte Leser nicht gesehen haben; es handelte sich um eine kleine CSS-Dummheit, die ich mir mit dem Erstellen dieser Seite "ins Nest gelegt" hatte. Und außerdem bastele ich gerade an einem - moderat veränderten - Layout., das den anarchischen Charakter der Seite - wie seiner erstellerin - unterstützen soll. Hm ja, und da ist gerade dieses Grafikprogramm, das mir immer mehr Spaß macht und mit dem ich viele kleine neue Dinge hier ausprobieren werde. Und die css-dummheiten - die sind auch weg :)

Alle, die ihr eintreten werdet, lasst alle Hoffnung fahren - Kunst ist doof

irgendwie hat er mich nie glücklich gemacht, der simple leitspruch "Kunst" auf dieser Seite, denn in seiner simplizität ist seine komplexität bereits enhalten. was, bitteschön, ist kunst? ein "schön" gemaltes Bild? Leute, dann vergeßt es hier mit dieser Seite, denn wirklich schönes im klassischen Sinn ist hier nicht zu erwarten. vielleicht manchmal lustiges,. komisches. Aber Kunst ist viel komplizierter, und kommt eben nicht nur von können, sondern auch von wollen, wie wir allerspätestens seit wilhelm worringer wissen. ich glaube, es wird zeit, von zeit zu zeit auch einmal ernsthaft über kunst zu reden. Der neue, obenstehende spruch kommt von niemand geringerem als dante alighieri in der divina commedia (Inferno, Canto III, vv. 1-9), was soviel heißen soll, wie "ihr, die ihr eintreten werdet, lassst alle hoffung fahren". Dieser leitspruch steht in Bomarzo am parco dei mostri (park der ungeheuer), einem im stil des manierismus errichteten skulpturenparks in italien.
Bomarzo, Parco dei mostri

05.06.2011

Bonjour les internautes!



Du hast wohl keine Hobbies? würde mich meine jüngste Tochter angesichts meiner neuesten Aktivität sicher fragen! ein blick auf google analytics am gestrigen Tag hat mir gezeigt, dass meine Lieblingszielgruppe, die Franzosen, sprachlich gar nicht vertreten ist (Englisch, Chinesisch, Spanisch, Italienisch und Russisch waren dabei...), und das geht natürlich gar nicht!
Immerhin sind 12,4 % meiner Facebook-Freunde frankophon, zwei kommen aus Québec, einer von der Elfenbeinküste und eine aus Marokko!
Und weil ich sowieso mal wieder ein bißchen französisch machen wollte, habe ich nun angefangen, diese Seite in meine Lieblingssprache zu übersetzen. Und überhaupt ist französisch doch ein Hobby von mir.

Warum Ratz Düsewitz seinen Bewährungshelfer täuscht und welche Lehre der frischgebackene Punk Klausi Mausi daraus ziehen soll

Für Klausi-Mausi kommt es wirklich dicke: sein Cousin Ede wurde Opfer des Schweinesystems und ist von einer Mausefalle erschlagen worden. Logische Konsequenz: als Gegner des Schweinesystems wird Klausi Mausi Punk zum Entsetzen seiner ganzen Familie. Die Tante fährt die moralisch schwersten Geschütze auf und erinnert Klausi Mausi an seinen Vetter Ratz Düsewitz. Mit dem ist es nämlich böse geendet. mehr >>

25.05.2011
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Die Maus und ich

wenn der geneigte besucher dieser seite in den letzten Tagen sich gewundert hat, dass immer mehr cartoons mit mäusen hier auftauchen, dann bin ich wohl eine kleine erklärung schuldig. mäuse spielten einmal eine gewisse rolle in meinem leben. am abend vor meiner schriftlichen magisterprüfung (geschichte: weimarer republik) huschte etwas kleines, pelziges über den flur in unserem domizil burgstraße 35, ja, jene berühmte, bei oma vollbrecht, wenn zufällig ein göttinger unter den lesern sein sollte.
die nacht darauf habe ich schlecht geschlafen.
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24.05.2011

damals...

und heute!


Cartoons

Heute war ich auf dem Dachboden, denn alle bislang ins Netz gestellten (alten) Cartoons waren Scans von höchst mediokren Fotokopien, mit Photoshop mehr oder minder aufgehübscht, aber irgendwo mußten ja noch die Originale sein!
und ich habe einen schatz geborgen! cartoons, die ich seit über 20 jahren nicht mehr gesehen hatte. mehr >>



21.05.2011